Welcher Kabelkanal eignet sich für die Wallbox-Verkabelung?

Beim Nachrüsten einer Wallbox stellt sich neben der Elektrofachplanung fast immer die Frage, wie die Zuleitung sichtbar und sauber an Wand oder Decke geführt werden kann, ohne die Wand aufzustemmen.

Warum ein Kabelkanal für die Wallbox-Zuleitung sinnvoll ist

In Bestandsgaragen und Carports ist ein nachträglicher Unterputzeinbau meist unwirtschaftlich. Ein Aufputz-Kabelkanal schützt die Leitung mechanisch, sieht ordentlich aus und lässt sich ohne Stemmarbeiten montieren.

Welche Kabelquerschnitte üblich sind

Je nach Ladeleistung kommen unterschiedliche Leitungen zum Einsatz: für 11-kW-Wallboxen üblicherweise NYM-J 5x2,5 mm², für 22 kW eher 5x6 mm². Bei smarten Wallboxen kommt oft zusätzlich eine dünne Kommunikationsleitung hinzu.

Passende CILSON-Kabelkanal-Größen

Schritt-für-Schritt-Montage

  1. Verlauf von Zählerschrank/Unterverteiler bis zur Wallbox markieren.
  2. Kabelkanal-Unterteil mit Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen (Bodenlochung).
  3. Zuleitung sowie ggf. Kommunikationsleitung einlegen, nicht knicken.
  4. Deckel aufclipsen.

Vor- und Nachteile

Vorteil: schnelle, staubfreie Montage, jederzeit zugänglich für spätere Prüfungen. Nachteil: sichtbar auf der Wand, bei sehr hohen mechanischen Belastungen ist ein Unterputz- oder Robustrohr-Schutz vorzuziehen.

Häufige Fehler

Zu knapp bemessener Kanal, wodurch die Leitung geknickt wird; fehlender Reserveplatz für spätere Nachrüstung eines zweiten Ladepunkts.

Profi-Tipp

Immer eine Nummer größer wählen als rechnerisch nötig, falls später eine zweite Wallbox oder ein Lastmanagement-Kabel folgt.

Zusammenfassung

Für Standard-Wallbox-Zuleitungen genügt in der Regel ein 40x25- bis 60x40-mm-Kabelkanal aus dem CILSON-Sortiment, montiert per Schraubbefestigung an der Wand.

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