Router, Netzwerk-Switches und Unterverteiler benötigen häufig mehrere ankommende Leitungen gleichzeitig – Strom, LAN, Telefon oder Glasfaser –, die gebündelt und ordentlich zugeführt werden sollen.
Mehrere Leitungstypen gemeinsam führen
Da an einem Router oft Stromkabel und mehrere Datenleitungen zusammenlaufen, empfiehlt sich ein Kanal mit ausreichend Querschnitt und – bei gemischter Belegung – mit Trennsteg zwischen Strom- und Datenleitungen.
Passende Kabelkanal-Größen
Für die Zuführung zu einem Router mit 2-3 Leitungen eignet sich 25x16 mm, bei größeren Unterverteilern mit vielen Leitungen 40x40 mm oder 60x40 mm.
Schritt-für-Schritt
- Anzahl und Art der ankommenden Leitungen ermitteln.
- Kanal von der Wanddurchführung bzw. Anschlussdose bis zum Router-Standort verlegen.
- Bei Strom- und Datenmischung Trennsteg-Variante nutzen.
- Kabel einlegen, ausreichend Reserve für spätere Erweiterung lassen.
Vor- und Nachteile
Vorteil: flexibler Router-Standort unabhängig von vorhandenen Dosen, aufgeräumtes Erscheinungsbild. Nachteil: bei sehr vielen Leitungen kann ein einzelner Kanal an seine Kapazitätsgrenze stoßen.
Häufige Fehler
Stromkabel und Datenleitungen ohne Trennung im selben Kanalabschnitt gebündelt; Kanal zu knapp für spätere Erweiterungen bemessen.
Profi-Tipp
Den Router-Standort so wählen, dass die Kabelwege möglichst kurz und geradlinig sind – das reduziert die benötigte Kanallänge und Anzahl der Ecken.
Zusammenfassung
Für die Verkabelung von Routern und Verteilern eignen sich je nach Leitungsanzahl Kabelkanäle von 25x16 bis 60x40 mm, idealerweise mit Trennsteg bei gemischter Strom-/Datenbelegung.